Unternehmensnachfolge – Zeit für die nächsten Schritte?

Unsere Erfahrung zeigt, das Thema ist mehr als nur eine betriebliche Frage, es hat auch eine hohe emotionale Seite. Der Betrieb muss zukunftsorientiert aufgestellt sein, damit er auch künftig ertragreich am Markt bestehen kann. Und ein neues Leitungsgremium muss bereit sein, die Verantwortung zu übernehmen. Wie das alles – und noch viel mehr – unter einen Hut passt, zeigen wir in diesem Blogartikel.

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  • Unternehmensnachfolge braucht eine langfristige Perspektive
  • Eine Planung, die für alle Betriebe gleichermaßen passt, gibt es nicht

Inhalt

Unternehmensnachfolge – Gedanken zur Zukunft der Firma

Wer mit viel Engagement ein Unternehmen führt, es vielleicht selbst oder zusammen mit Partnern gegründet hat, merkt eines Tages: Die Zeit ist reif für Veränderungen. Es gilt diesen Veränderungen ein konkretes Profil zu geben. Und dann stellen sich vollkommen neue Fragen:

  • Wer soll die Verantwortung für das Geschäft übernehmen?
  • Welchen Wert hat das Unternehmen?
  • Wie soll es in der Zukunft geführt werden?
  • Wie reagieren meine Kunden auf einen Wechsel und behalten das Vertrauen?
  • Bleiben bewährte Mitarbeiter nach einem Wechsel weiterhin im Betrieb?

All diese Themen kann man unterschiedlich beantworten – nicht jedoch die grundsätzliche Frage, ob ein solcher Wechsel erfolgen muss: Hier lautet die Antwort unausweichlich JA. Die nächste Frage, die sich konkret stellt, ist nur noch: WANN? Mit anderen Worten: das Thema „Unternehmensnachfolge“ stellt sich in jedem Fall. Gehen Sie es also proaktiv an, so wie Sie Ihren Betrieb steuern.

Sie denken über Unternehmensnachfolge nach?

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Erfahrung im Unternehmensalltag – Fragen in der Unternehmensnachfolge

Das Unternehmen bei den Anforderungen, die der Alltag stellt, erfolgreich zu managen, ist für viele Unternehmensleiter vertraut. Jahrelange Erfahrung ist vorhanden, wenn es darum geht, mit Lieferanten zu verhandeln, das Personal zu führen, in Bankgesprächen solide und günstige Finanzierungen zu erreichen oder mit Kunden tragfähige Beziehungen aufzubauen.

Eine vollkommen andere Ebene ist es, wenn der größte Umbruch ansteht: Der unausweichliche Personalwechsel in der Geschäftsführung und auf der Eigentümerebene. Die Frage, wer hilft für diese Herausforderungen gewinnbringende Antworten zu geben, ist nicht immer schnell beantwortet. Nicht selten fehlen die notwendigen Ressourcen, um alles, die Unternehmensnachfolge effizient zum Ziel zu bringen.

Daher ist es sinnvoll, sich zunächst Gedanken zu machen, wo der Schuh am meisten drückt. Kümmern Sie sich darum zuerst! Holen Sie in der Folge die Ratgeber mit an Bord, die genau diese Themen bereits erfolgreich gelöst haben. So erhalten Sie Stück für Stück Klarheit und erreichen das Ziel einer geordneten Übergabe Ihres Betriebes.

Klein- und mittelständische Betriebe – So gelingt die Unternehmensnachfolge

Statistiken belegen, dass ein Unternehmensübergang innerhalb der Familie nicht immer die geeignete Variante ist. Ein Grund dafür ist nicht nur die demographische Entwicklung; in der Nachfolgegeneration macht sich zunehmend Unlust für die Übernahme des Familienunternehmens breit.

Vor Verlusten wird gewarnt: Unter Umständen droht dem Unternehmen das Ende, wenn keine Nachfolgeregelung getroffen wird. Vor diesem Hintergrund ist auch der deutsche Staat sehr daran interessiert, dass Unternehmen durch sinnvolle und zukunftsträchtige Nachfolgeregelungen bestehen bleiben.

Die folgenden Ausführungen zeigen, wie eine strukturierte Planung der Unternehmensnachfolge aussehen kann.


Wussten Sie schon, …

… dass circa 3,5 Millionen klein- und mittelständische Betriebe (KMU) mit weit über 90 Prozent den größten Teil aller Unternehmen in Deutschland ausmachen?

… dass diese KMU-Betriebe insgesamt circa 32 Millionen Menschen beschäftigen

Nachfolgeprozess mit Beratung solide meistern

Eine Krise tut keinem Unternehmen gut. Das aber kann die Folge sein, wenn die Signale für einen Wechsel in Richtung Zukunft nicht rechtzeitig erkannt und umgesetzt werden. Banken können das Vertrauen in die Leistungskraft der Unternehmensleitung verlieren und Kunden fragen sich, ob es sich lohnt, mit dem Unternehmen ins Geschäft zu kommen, wenn deren Existenz fraglich sein könnte und damit Lieferengpässe drohen könnten oder Supportleistungen nicht mehr erbracht werden. Natürlich geht es dabei auch immer um Arbeitsplätze, so dass sich die Angestellten keine Sorgen machen müssen, wenn ihr Arbeitsfeld auch morgen und übermorgen noch sicher besteht.

So gelingt es von Anfang an, einen Generationenwechsel so zu strukturieren, dass keine Bruchstellen auftreten. Wir unterstützen im rechts- wie auch im linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis mit den beiden großen Städten Bonn und Köln als Berater diesen Transformationsprozess.

Unternehmensnachfolge passgenau planen und umsetzen. Wir helfen Ihnen dabei.
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Wer wird Nachfolger im Unternehmen?

Wenn der Inhaber eines Unternehmens weiß, dass es innerhalb der Familie einen Nachfolger für ihn im Unternehmen gibt, ist dies auf den ersten Blick schon einmal eine gute Sache. Noch besser steht der Unternehmer da, wenn dieser Nachfolger bereits vor der Unternehmensübergabe eingearbeitet wurde oder schon länger im Unternehmen arbeitet.

Diese Konstellation ist natürlich ein Glücksfall, kommt aber nicht so häufig vor, wie man annehmen möchte. Das bedeutet auch, dass sich die Familienmitglieder ernsthafte Gedanken machen müssen, ob sie die Verantwortung für ein Unternehmen wirklich tragen wollen. Alles in allem: Alle Beteiligten müssen sich Gedanken machen und am besten gemeinsam einen Plan erstellen, wie der Weg in Richtung Zukunft gehen soll.

Was man in diesem Kontext unweigerlich mit beachten muss, wenn Familienmitglieder mitspielen, sind Anforderungen, die das Erbrecht und das Erbschaftsteuerrecht stellt. Hier nachlässig zu sein, heißt, Streitigkeiten über viele Jahre zu provozieren. Wir haben erlebt, wie das nicht nur Familienbande auseinanderreißt, nervige Verfahren mit dem Finanzamt nach sich zieht, sondern auch Geld für Streitigkeiten verschwendet wird. Das kann sowohl den abgebenden Firmeninhaber treffen als auch den sich mit den Alltagsthemen des Unternehmens plagenden Neuen.

Nachfolgebörse bringt Unternehmer zusammen

Einer Studie zufolge wollen knapp 150 000 Inhaber von KMU bis Ende 2021 ihr Unternehmen einem Nachfolger übertragen.

Wenn kein Nachfolger aus der Familie in Sicht ist, der Unternehmensinhaber sein Lebenswerk jedoch abgeben möchte, steht der Verkauf an einen externen Nachfolger im Raum. Um einen geeigneten Nachfolger zu finden, bietet sich zum Beispiel eine Nachfolgebörse, ein privater Vermittler oder ein Headhunter an.

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Verschiedene Optionen einer Unternehmensnachfolge – welches ist die richtige Wahl?
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nexxt Unternehmensnachfolge: die optimale Planung

Da der Staat ein ernsthaftes Interesse daran hat, dass die Nachfolge bei Unternehmen gesichert ist, können Unternehmer seit 2006 auf die staatliche Nachfolgebörse nexxt-change zugreifen. Diese Börse entstand mit Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Kooperation mit der KfW Bankengruppe, den Handelskammern, den Volksbanken und den Sparkassen.

Weitere Börsen lassen sich durch spezielle Recherchen im Internet finden. Auch kann sich der Unternehmer in dem Stadium der Orientierung von Experten beraten lassen. Hierfür bietet sich zum Beispiel die Beratung durch Expertengruppen des BMWi an.

Praxisnahe Unterstützung erhalten Unternehmer auch durch den Expertenkreis des Bundesverbandes der mittelständischen Wirtschaft (BVMW) oder bei der Industrie- und Handelskammer – z. B. in Bonn oder Köln – als in der Handwerkskammer zu Köln.

Wie geht es nach dem Ausstieg weiter?

Eine Unternehmensnachfolge muss gründlich vorbereitet werden. Schreiben Sie uns eine Nachricht oder rufen Sie uns an. Wir helfen Ihnen, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
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Nach dem Ausstieg: Wie geht es weiter?

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, in welcher Form der Übergang des Unternehmens auf den Nachfolger erfolgen soll. Hierfür kommen in Frage:

  • Kauf,
  • Pacht,
  • Miete,
  • Rente (z. B. dauernde Last, Leibrente),

Deshalb ist die Frage zu klären, ob der Unternehmensinhaber sofort aus dem Unternehmen ausscheidet oder sukzessive das Unternehmen verlässt. Dafür sind dann entsprechende Regelungen zu treffen (Anstellungsverhältnis oder Beratervertrag sind mögliche Spielarten, nach und nach in den neuen Lebensabschnitt zu gleiten).

Was ist mein Unternehmen wert?

Wurde letztlich ein geeigneter Nachfolger gefunden und ist die Entscheidung gefallen, dass das Unternehmen verkauft werden soll, geht es um die Frage des Preises für das Unternehmen und was das Unternehmen zum Zeitpunkt der Übergabe wert ist?

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Wie viel ist mein Unternehmen wert?

Um dies herauszufinden und für das Unternehmen einen realistischen Preis ansetzen zu können, gibt es einige Berechnungsmethoden.

Eine übliche und einfache Methode zur Wertermittlung eines Unternehmens ist der Umsatzmultiplikator. Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass Verkäufer im Mittelstand circa 80 Prozent des Jahresumsatzes ansetzen konnten, um den Wert ihres Unternehmens zu beziffern. Dennoch zeigt sich in der Praxis, dass am Ende weitaus weniger bei einem Verkauf eines Unternehmens erzielt werden konnte, weil sich nicht so viele Kaufinteressenten finden konnten wie Verkaufsangebote vorlagen. Auch hier zeigt sich, dass eine intensive Vorbereitung des Unternehmensübergangs mit einer realistischen Wertermittlung zu empfehlen ist.

Was macht mein Unternehmen für den Käufer attraktiv?

Neben der rechnerischen Unternehmensbewertung gibt es weitere Aspekte, die ein Unternehmen für einen Verkauf attraktiv machen können. Hierzu gehört unter anderem die Betrachtung des Unternehmens innerhalb seiner Branche und die Stellung des Unternehmens am Markt.

So muss ein Unternehmen für die Nachfolge aufgestellt sein

Prüfen Sie, ob das Unternehmen in der zugehörigen Branche gut aufgestellt ist oder ob es Nachbesserungsbedarf gibt. Nehmen Sie eine Stärken- und Schwächenanalyse vor und überlegen Sie, welche Maßnahmen für das Unternehmen noch vorgenommen werden können oder sollten. Dies kann die Überholung veralteter Maschinen sein, Anpassung der EDV an den Status quo oder Nachbesserung bei der Digitalisierung.

Unter Umständen lässt sich sogar ein höherer Unternehmenswert ansetzen, wenn das Unternehmen beispielsweise schon in zukunftsträchtige Technologien investiert und/oder den Umweltschutz sowie das Thema Nachhaltigkeit auf seine Fahnen geschrieben hat.

Unternehmen, die zur Nachfolge anstehen, sind regelmäßig gut aufgestellt (Stand 2017):

  • 87 % aller Nachfolgeplaner erzielten eine positive Umsatzrendite.
  • Die durchschnittliche Umsatzrendite aller, die eine Nachfolge planen, liegt bei 7,8 %.
  • Im Durchschnitt erzielen übergabereife Betriebe einen Jahresgewinn in Höhe von € 113.000,00.
  • Eine gute Eigenkapitalquote dieser Betriebe ermuntert zum Weitermachen durch die nächste Unternehmergeneration: mit 89 % ist die Eigenkapitalquote sehr solide.
  • Ein Seitenblick auf Mitbewerber – immer am Ball bleiben​

    Darüber hinaus sollte auch der Blick auf die Konkurrenz nicht fehlen. Untersuchen Sie, wie stark die Konkurrenz ist und wie sich diese Stärke zeigt. Darüber hinaus sollten Sie prüfen, ob es Ansatzpunkte für eine Kooperation gibt. Frühzeitige Gespräche mit möglichen Kooperationspartnern können unter Umständen eine klare Weichenstellung für das Unternehmen geben.  

    Welche Unternehmensdaten werden benötigt?

    Haben Sie schon überlegt, einen Experten zu befragen, der sich mit den Rechenwerken von Unternehmen auskennt? Wenn ein Fachmann den Nachfolgeprozess unterstützt, kann ein Unternehmen effektiver auf den Nachfolger übertragen werden – und meist klären sich dann auch Finanzierungsfragen schnell. Nicht jeder Unternehmer ist Betriebswirtschaftler und kann erforderliche Prüfungen der Unternehmensdaten und Auswertungen selbst vornehmen.

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    Ein Fachmann kann helfen

    Scheuen Sie sich nicht, Fachleute hinzuzuziehen. Wie eingangs erwähnt, bietet das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), der Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft (BVMW) Expertenrunden an. Fachkundige Anwälte sowie Steuerberater können Ihnen auch unterstützend zur Seite stehen.

    Daten, die beim Nachfolgeprozess wichtig sind

    Welche Daten sollten zusammengetragen werden? Zur Vervollständigung der Unternehmensbewertung bietet sich eine Rentabilitätsvorschau an. Die Wirtschaftsplanung wird für drei Jahre vorgenommen und könnte beispielsweise wie folgt aussehen.

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    Auch sollte der Bestand an halbfertigen Arbeiten zum Bewertungszeitpunkt nicht fehlen. Die Zusammenstellung folgender Daten ist ebenfalls unerlässlich:

    • Welche Lizenzen und/oder Konzessionen bestehen für das Unternehmen?
    • Eventuelle Leasingverträge oder Kreditverträge sind auf Änderungsbedarf hin zu prüfen.
    • Genauso verhält es sich mit eventuellen Sicherheiten-Stellungen für gegebenenfalls aufzunehmende Kredite.

    Wie sieht die Organisationsstruktur meines Unternehmens aus?

    Eine weitere Überprüfung vor der Unternehmensübergabe sollte der Organisation des Unternehmens gelten.

    Mitarbeiter sind zentraler Punkt bei Unternehmensnachfolge

    Sollen alle Mitarbeiter übernommen werden? Welche Regelungen gilt es zu treffen, wenn nicht alle Mitarbeiter übernommen werden. Müssen für die verbleibenden Mitarbeiter neue Verträge geschlossen werden? Wenn im Unternehmen ein Betriebsrat besteht, muss dieser frühzeitig über die Unternehmensübergabe informiert und gegebenenfalls in die Verhandlungen mit den Mitarbeitern mit einbezogen werden.

    Die Wahl der geeigneten Rechtsform bei der Unternehmensnachfolge

    Weitere Überlegungen zu dem Standort, dem Namen und der Rechtsform des Unternehmens sind anzustellen und mit dem Nachfolger zu klären.

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    Workflow für die Unternehmensnachfolge. Was ist jetzt das Wichtigste? Kontaktieren Sie uns. E-Mail: info@rechtinfo.de – Telefon: 02241 1733 0

    Welche rechtlichen Fragen habe ich für die Unternehmensübergabe zu klären?

    Im Vorfeld der Unternehmensübergabe sind folgende Fragen zu klären:

    • Sind baurechtliche Maßnahmen zu treffen?
    • Sind die Regelungen zum Umweltschutz noch aktuell?
    • Sind gewerberechtliche Vorgaben zu beachten?
    • Können bestehende Versicherungen ohne Weiteres übernommen werden?
    • Bestehen Haftungsbeschränkungen?
    • Bestehen betriebliche Steuerverbindlichkeiten?
    • Wurde die eventuelle Haftung der Erben berücksichtigt?
    • Gibt es im Gesellschaftsvertrag Klauseln, die „störend“ sind?
    • Wie sieht es mit der Altersvorsorge aus, speziell mit Pensionszusagen?

    Auch wenn die rechtlichen Rahmenbedingungen wichtig sind und stimmen müssen: Ein Betrieb ist eine individuelle Persönlichkeit mit eigenen Charakterzügen. Deshalb ist die Unternehmensnachfolge auch mehr als eine Melange aus Erb-, Gesellschafts- und Steuerrecht.

    Notfalltelefon

    Sind Sie Arbeitgeber oder Arbeitnehmer und vom reduzierten Bewegungsradius betroffen? Haben Sie andere Fragen? Rufen Sie uns an!

    24/7 Rund um die Uhr
    01 75 – 1 11 14 65

    Finanzierung und Förderung

    Sind alle Voraussetzungen für den Unternehmensübergang erfüllt, sind hinsichtlich Finanzierung und Förderung offene Punkte zu klären:

    • Ist Eigenkapital des Nachfolgers vorhanden bzw. erforderlich?
    • Wie sehen die Sicherungsmöglichkeiten für ggf. aufzunehmende Kredite aus?
    • Ist die Kapitaldienstfähigkeit des Nachfolgers gewährleistet?
    • Wie sieht die Finanzierungsmöglichkeit durch öffentliche Mittel aus?
    • Kann das Unternehmen mit sonstigen Zuschüssen rechnen?
    Nachfolgeregelung Unternehmensnachfolge Nachfolgeprozess
    Countdown für die Nachfolgeregelung | E-Mail: info@rechtinfo.de – Telefon: 02241 1733 0

    Fachkundige Beratung

    Wie bereits erklärt: Die Fragen zu beantworten, wie es mit dem Unternehmen in Zukunft weiter gehen soll, sind anspruchsvoll – aber allesamt lösbar.

    Mit Experten Sicherheit gewinnen und Kosten sparen

    Es kann von dem ausscheidenden Unternehmer nicht erwartet werden, dass er den Unternehmensübergang von Anfang bis Ende selbst durchführt. Es stehen zu diesem Zweck spezielle Expertenkreise, fachkundige Steuerberater, kompetente Unternehmensberater, versierte Anwälte und Notare zur Verfügung, die den Unternehmer bei den anstehenden Themen zum Unternehmensübergang begleiten können. Darüber hinaus muss der Unternehmenschef weiterhin den Betrieb mit voller Energie führen, damit das Geschäft in bestem Zustand übergeben wird.

    Was wir Ihnen auf Grund unserer Erfahrung, außer unserem know-how, konkret bieten können: Kontakte zu den Experten, die sich in Nachfolgefragen bewährt haben. Ihr Vorteil: Sie können auf unser Netzwerk zugreifen, wenn Sie es möchten und vermeiden damit jedes Risiko.

    Kein Platz für Streit im Betrieb

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    Keine Zeit für Auseinandersetzungen

    Wir erleben es ab und an: Unterschiedliche Meinungen kommen immer wieder vor. Wer das gleich zum Anlass nimmt, sofort den Gang zum Gericht anzutreten, zerschmettert nicht nur schnell die Vertrauensebene, sondern benötigt oft viel Zeit. Denn bis ein Urteil nach mehreren Instanzen die Rechtslage festschreibt, ist viel Wasser den Rhein entlang geflossen. Einfacher kann es sein, wenn man in eine Mediation  eintritt. Ein solcher Weg, einen Konflikt proaktiv anzugehen, hat sich nach unserer Erfahrung bewährt, wenn es vor allem darum geht, zügig im Sinne eines Unternehmens eine effektive Lösung zu erarbeiten – preiswerter als ein Gerichtsverfahren und diskreter ist es ebenfalls.

    Nachfolgefragen im Rhein-Sieg-Kreis sowie Bonn und Köln aktiv angehen

    Erfolg beim Planen hat immer auch etwas mit Nähe und Erreichbarkeit zu tun. So sind wir auf Grund unserer geografischen Lage nicht nur in den Orten Hennef, St. Augustin, Troisdorf sowie Lohmar, Königswinter und Neunkirchen-Seelscheid sehr gut erreichbar, sondern auch für die anderen Orte im Rhein-Sieg-Kreis, der die Stadt Bonn umschließt und an die Millionenstadt Köln grenzt. Parkmöglichkeiten sind direkt bei uns am Kanzleigebäude, so dass Sie mit dem Auto schnell bei uns in der Kreisstadt Siegburg (Nähe TÜV-Rheinland) ankommen und gar nicht erst eine lange Suche nach dem Parkplatz vornehmen müssen.

    Wenn Sie mehr von dem wissen wollen, was wir bieten können, nutzen Sie die Möglichkeit eines ersten unverbindlichen Gesprächs oder Telefonats (gerne auch per Video) und orientieren Sie sich kostenfrei. Denn jede Übergabe des Betriebes an einen Nachfolger hat seinen eigenen Weg und auch dieser beginnt mit dem ersten Schritt.

    FAQ

    Der zukünftig nachhaltig erzielbare Jahresertrag (§§ 201, 202 BewG) wird mit dem Kapitalisierungsfaktor (§ 203 BewG) multipliziert.

    Bewertung aller Vermögenswerte eines Unternehmens. Basis für die Bewertung ist der Netto-Substanzwert, der sich aus dem Brutto-Substanzwert (Bilanzsumme + stille Reserven./. latente Steuern) abzüglich Fremdkapital (und ggf. Schulden) ergibt.

    Der Umsatzmultiplikator (Enterprise Value / Umsatz) hat den großen Vorteil, dass er auch bei negativen Erträgen anwendbar ist und am wenigsten durch bilanzpolitische Spielräume sowie nationale Rahmenbedingungen beeinflussbar ist.

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      Bilderquellennachweis: Bild 1, 2 und 6 – Gerd Altmann, Bild 3 – Yogesh more; Bild 5 – Goumbik; Bild 7 – Gino Crescoli | Pixabay; Bild 4 – Lena Balk; Bild 8 – Roland Samuel  | Unsplash

      Wirecard – Alles nur ein Schauspiel?

      Und täglich grüßt das Murmeltier… Die „bad news“ in Sachen Wirecard reißen nicht ab. Nun soll Ex-Vorstand Jan Marsalek sogar Schaupieler engagiert haben, damit diese Bankmitarbeiter mimen und die Wirtschaftsprüfer täuschen.

      Vor dem Set. Wirecard, die nächste Klappe… und Film ab; ohne Happy End für Aktionäre? Wir zeigen Hintergründe und Lösungen auf. | E-Mail: info@rechtinfo.de - Telefon: 02241 1733 0

      Und täglich grüßt das Murmeltier…

      Die „bad news“ in Sachen Wirecard reißen noch nicht ab. Während nach dem ex-Vorstand Jan Marsalek immer noch gefahndet wird – mittlerweile auch durch Interpol – tauchen immer neue „Räuberpistolen“ auf. Man kann es kaum glauben, was die Verantwortlichen von Wirecard, allen voran Jan Marsalek, sich alles haben einfallen lassen, um die Erfolgsstory von Wirecard immer weiter schreiben zu können.

      So wurden die Wirtschaftsprüfer bei der Stange gehalten

      Folgenden Coup hatte sich wohl Ex-Vorstand Marsalek nur ausgedacht, um die Wirtschaftsprüfer von E & Y bei der Stange zu halten. Marsalek soll offenbar Schauspieler engagiert haben, damit diese Bankmitarbeiter mimen.

      Außerdem soll er in Südostasien Kulissen errichtet haben, eigens um damit Bankzweigstellen vorzutäuschen. Dieses ganze Theater diente wohl ausschließlich dazu, die Wirtschaftsprüfer zufriedenzustellen, damit diese die erforderlichen Testate ausstellen konnten. Anscheinend war Marsalek damit lange Zeit erfolgreich.

      wirecard sudostasien

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      So lief die Prüfung des Südostasien-Geschäfts

      Für die Prüfung der Geschäftsunterlagen in Südostasien forderten die Prüfer anscheinend zehn Jahre lang keine Original-Belege sondern gaben sich mit screenshots oder Kopien zufrieden.

      Die Testate der Prüfer folgten anstandslos Jahr für Jahr. Anfang dieses Jahres 2020 allerdings verdichteten sich die Anzeichen, dass etwas nicht stimmen könnte. 

      Daraufhin flogen Angestellte von EY und KPMG nach Südostasien und forschten nach Beweisen für die Existenz von 1,9 Milliarden Euro, die Wirecard angeblich auf Treuhandkonten bei zwei philippinischen Banken deponiert hatte.

      Fehlanzeige. Die fehlenden 1,9 Milliarden Euro tauchten nicht mehr auf. Das Ende des einstigen Börsenstars wurde damit eingeläutet.

      Wo ist Marsalek?

      Eine „bühnenreife“ Leistung der besonderen Art legt das ehemalige Vorstandsmitglied von Wirecard Marsalek mittlerweile vor. Seit dem öffentlich werden des Bilanzdesasters ist der Vorstandskollege von Markus Braun auf der Flucht und wird international mit Haftbefehl gesucht.

      Auch diese Fahndung nach dem mutmaßlichen Strippenzieher Marsalek trägt bizarre Züge und setzt ganz auf Öffentlichkeit: Denn in großformatigen Plakaten ist das Bild von Jan Marsalek an vielen Straßen Deutschlands zu sehen – verbunden mit der Aufforderung, Hinweise zu seinem Aufenthalt per Telefon zu geben.

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        Beitrag vom 25.08.2020

        Wirecard – Verdacht auf Insiderhandel

        Es ist schon auffällig, dass Wirecard-CEO Markus Braun kurz vor dem Zusammenbruch von Wirecard einen Großteil seiner Aktienpakete verkaufte. Das passierte, bevor der Aktienkurs des Unternehmens in den Keller rauschte. Hatte Braun seine Kenntnisse über den weiteren Verlauf des Unternehmens genutzt, um für sich noch schnell Kasse zu machen?

        Insiderhandel gehört nicht zu den Kavaliersdelikten. Kann dieser nachgewiesen werden, drohen Haft- und Geldstrafen. Fragen Sie Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht | E-Mail: info@rechtinfo.de - Telefon: 02241 1733 0

        Inhalt:

        Hat Wirecard-CEO Braun Insiderhandel betrieben?

        Dem Ex-Vorstandschef Markus Braun von Wirecard wird durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zur Last gelegt, verbotenen Insiderhandel betrieben zu haben. Konkret soll es um den Verkauf von Wirecard-Aktien für 6,6 Millionen Euro gehen. Der Verkauf fand einen Tag bevor der Zahlungsabwickler Insolvenz angemeldet hatte, statt. Den größten Teil seines Aktienpakets hatte Braun jedoch bereits am 18. und 19. Juni 2020, eine Woche vor Insolvenzanmeldung von Wirecard, für 155 Millionen Euro veräußert. Die BaFin hat mittlerweile bei der Staatsanwaltschaft München Anzeige gegen die MB Beteiligungsgesellschaft erstattet, hinter der Braun steht.

        Was ist Insiderhandel?

        Das Verbot des Insiderhandels ist in der Marktmissbrauchsverordnung (MMVO) festgeschrieben. Dabei geht es konkret um den Versuch oder das Tätigen von Insidergeschäften, die Verleitung oder Anstiftung eines Dritten zur Vornahme von Insidergeschäften sowie die unrechtmäßige Offenlegung von Insiderinformationen. Wenn also jemand beispielsweise eine Aktie unter Nutzung einer Insiderinformation für eigene oder fremde Rechnung direkt oder indirekt erwirbt oder veräußert, liegt der Verdacht von Insiderhandel nahe. Das sind keine sogenannten Kavaliersdelikte. Diese Taten werden mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe oder Geldstrafen bedroht.

        Wer gehört zum Kreis der Insider?

        insider wirecard

        Nutzen Sie die Vorteile eines Fachanwaltes für Bank- und Kapitalmarktrecht. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin zur Beratung bei uns.

        Wer über kurserhebliche Informationen verfügt, bevor diese Informationen öffentlich werden, gilt als Insider. Als Insider kommt beispielsweise in Betracht, wer am Kapital eines Unternehmens oder eines mit ihm verbundenen Unternehmens beteiligt ist. Diese Person kann aufgrund ihrer Tätigkeit im Unternehmen Kenntnisse erlangen, die zu erheblichen Kursbeeinträchtigungen führen können, wenn diese Kenntnisse zu entsprechenden Aktivitäten (z. B. Käufe oder Verkäufe) am Börsenmarkt führen. Zu dem Personenkreis zählen zum Beispiel Vorstandsmitglieder oder Aufsichtsratsmitglieder des betreffenden Unternehmens. Ferner kommen diejenigen, die wegen ihres Berufes oder ihrer Aufgabe Kenntnisse erlangen in Betracht, zum Beispiel Rechtsanwälte, Notare, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater sowie Unternehmensberater.  

        Wann spricht man von einer Insiderinformation?

        Die Definition des Begriffes Insiderinformation ist ebenfalls im MMVO zu finden. Es handelt sich dabei um eine präzise Information über einen Umstand mit Bezug zu einem Wertpapieremittenten. Die Information muss der Öffentlichkeit unbekannt sein sowie den Kurs des Wertpapiers des betreffenden Unternehmens erheblich beeinflussen können. Eine Eignung zur Kursbeeinflussung besitzt eine Information, wenn sie durch einen verständigen Anleger bei seiner Anlagestrategie berücksichtigt würde.

        Es kommen dabei folgende Tatsachen in Betracht: Übernahmeangebote, ein Forschungserfolg des Unternehmens, unerwartete Gewinnsteigerungen, ein unerwarteter Gewinneinbruch, Insolvenzantrag wegen Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung des Unternehmens sowie Unternehmensfusionen und Personalveränderungen.

        Als hinreichend präzise gilt eine Information, wenn man davon ausgehen kann, dass die Information den Kurs des Finanzinstruments beeinflussen könnte, wäre sie der Allgemeinheit bekannt. Dies trifft in der Regel nicht auf bloße Gerüchte zu. Sofern ihr Eintritt hinreichend wahrscheinlich ist, können auch solche Umstände Insiderinformationen darstellen, die erst in der Zukunft eintreten, etwa der beabsichtigte Rücktritt eines führenden Managers.

        Überwachung des Insiderhandels

        Aufgabe der Insiderüberwachung ist es, Insiderhandel zu unterbinden. Hierfür sind in den westlichen Staaten nationale Börsen- und Wertpapieraufsichtsbehörden zuständig. Ihr Ziel ist es, die Funktionsfähigkeit der Wertpapiermärkte sowie die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften zu sichern. Eine Überwachungsaufgabe ist das Aufspüren und Verfolgen verbotener Insidergeschäfte.

        Die BaFin untersucht täglich die Geschäfte in vermeintlichen Insiderpapieren mit Hilfe von speziellen EDV-Programmen. Dies geschieht sowohl automatisiert als auch manuell. Dabei wird insbesondere auf auffällige Kursbewegungen oder verdächtige Umsätze geachtet. Diese Überwachungsmechanismen filtern täglich aus den Umsätzen an den Börsen sowie aus dem außerbörslichen Handel Auffälligkeiten heraus.

        Darüber hinaus müssen Banken und Sparkassen Geschäfte, die Verdachtsfälle  auf Insiderhandel begründen könnten, der BaFin anzeigen.

        FAQ zum Thema Wirecard Insiderhandel

        Wenn jemand beispielsweise eine Aktie unter Nutzung einer Insiderinformation für eigene oder fremde Rechnung direkt oder indirekt erwirbt oder veräußert, könnte es sich um ein Insidergeschäft handeln.

        Wer am Aktienmarkt Insidergeschäfte tätigt, die den Kurs der betreffenden Aktie erheblich beeinflussen, betreibt Kursmanipulation. Diese Geschäfte sind verboten und werden mit Haft- und Geldstrafen geahndet.

        Die Definition des Begriffes Insiderinformation ist in der Marktmissbrauchsverordnung (MMVO) zu finden. Bei der Insiderinformation handelt sich um eine präzise Information über einen Umstand mit Bezug zu einem Wertpapieremittenten. Die Information muss der Öffentlichkeit unbekannt sein sowie den Kurs des Wertpapiers des betreffenden Unternehmens erheblich beeinflussen können. Eine Eignung zur Kursbeeinflussung besitzt eine Information, wenn sie durch einen verständigen Anleger bei seiner Anlagestrategie berücksichtigt würde.

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          Beitrag vom 06.08.2020

          So hilft der Staat und Europa den Unternehmen durch die Corona-Krise

          Der Staat und Europa helfen mit weiteren Projekten und Maßnahmen den Unternehmen durch die Corona-Krise. Was für neue Förderungsmöglichkeiten für Ihr Unternehmen besteht, erfahren Sie hier.


          Corona-Krise – So helfen der Staat und Europa den Unternehmen durch die Krise. Telefon:02241 1733 0 – E-Mail:info@rechtinfo.de

           

          • Weitere Hilfspakete für Unternehmen durch den Staat
          • Hilfsprojekte auch auf europäischer Ebene

          Bislang hat es noch nie so weitreichende Folgen durch einen Virus gegeben wie durch das Coronavirus (COVID19). Die Corona-Krise stellt Deutschland, Europa und die anderen Staaten der Welt vor beispiellose Herausforderungen. Mit einem nie zuvor dagewesenen Maßnahmenbündel sorgt die Bundesregierung unter anderem dafür, dass Unternehmen weitreichend unterstützt werden.

          Bei dem Corona-Schutzschild für Beschäftigte, Selbstständige und Unternehmen handelt es sich um das größte Hilfsprogramm in der Geschichte der Bundesrepublik. Der Umfang der haushaltswirksamen Maßnahmen beträgt mehr als 350 Milliarden Euro und der Umfang der Garantien insgesamt mehr als 810 Milliarden Euro.

          Die folgende Übersicht zeigt die verschiedenen Projekte zur Unterstützung der Unternehmen. 

          Staat Staatshilfe Corona-Krise


          Quelle: Bundesministerium der Finanzen
          1 Wirtschaftsstabilisierungsfonds

          Das Corona-Virus hat nicht nur Deutschland, sondern auch Partner in der EU und weltweit hart getroffen. Deutschland tritt verstärkt für multilaterale Kooperation und internationale Solidarität ein. Die Bundesregierung ist der Ansicht, dass nationale Alleingänge keine Lösung sein können, weder in Europa noch weltweit.

          So wurde kürzlich auf europäischer Ebene ein Solidaritätspaket in Höhe von 540 Milliarden Euro geschnürt, das aus drei Säulen besteht. In der folgenden Übersicht sind die drei Teile des Solidaritätspaketes aufgeführt.


          Quelle: Bundesministerium der Finanzen
          1 Europäischer Stabilitätsmechanismus
          2 Europäische Investitionsbank

           

          Nutzen Sie den Sofortkontakt

            Beitrag vom 03.06.2020

            BAFA So hilft das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle Unternehmen durch die Corona-Krise

            Das Coronavirus (COVID 19) mit seinen extremen Auswirkungen hat auch die Wirtschaft mit voller Wucht getroffen. Der Staat versucht mit vielen Hilfsmaßnahmen und Sonderprogrammen einen Super-Gau zu verhindern. Dabei sind viele der Bundesbehörden aufgerufen, schnell und unbürokratisch, die beschlossenen Maßnahmen umzusetzen.

            Das Coronavirus – weitreichende Belastungen für die Wirtschaft und ihre Unternehmen. BAFA soll helfen. Unterstützung durch GÖDDECKE RECHTSANWÄLTE. Telefon:02241 1733 0 – E-Mail:info@rechtinfo.de

             

            Bislang hat es noch nie so weitreichende Folgen durch ein Virus gegeben wie durch das Coronavirus (COVID19). Die wirtschaftlichen Auswirkungen durch das Coronavirus zeichnen sich bereits jetzt extrem ab und zwingen den Staat, u. a. den in Schwierigkeit geratenen Unternehmen mit diversen Hilfspaketen unter die Arme zu greifen. Viele (untergeordnete) Bundesbehörden wie das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) helfen dabei, die beschlossenen Maßnahmen schnell und unbürokratisch umzusetzen.

            • Viele Unternehmen leiden unter Coronavirus
            • Staat schnürt Hilfspakete für Unternehmen
            • Unbürokratische Hilfe für Unternehmen durch den Staat

            Inhalt:

            Wie hilft das BAFA den Unternehmen in der Corona-Krise?

            Am 3. April 2020 ist eine modifizierte Richtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows für Corona-betroffene Unternehmen in Kraft getreten. Ab sofort können diese Unternehmen einen Antrag für Beratungsleistungen bis zu einem Beratungswert von 4.000,00 Euro beim BAFA stellen. Die Beratung muss sich auf die durch die Corona-Krise hervorgerufenen wirtschaftlichen Schwierigkeiten beziehen. Unternehmen, die schon vorher in wirtschaftlichen Schwierigkeiten waren, können nicht gefördert werden. 

            Zuständig für die Umsetzung des Programms ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Die Maßnahme wird aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union kofinanziert. Das Förderprogramm richtet sich an Unternehmen, die bereits gegründet sind. Beratungen vor einer Gründung können nicht bezuschusst werden.

            BAFA – Wer darf diese Unternehmen beraten?

            BAFA

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            Beratungen können vom BAFA nur gefördert werden, die von selbstständigen Beraterinnen, Beratern oder Beratungsunternehmen (im folgenden Berater genannt) durchgeführt werden und deren überwiegender Geschäftszweck auf entgeltliche Unternehmensberatung (mehr als 50 Prozent des Gesamtumsatzes) gerichtet ist. Darüber hinaus muss der Berater die für den Beratungsauftrag erforderlichen Fähigkeiten und die notwendige Zuverlässigkeit besitzen.

            Eine ordnungsgemäße Geschäftsführung insbesondere eine richtlinienkonforme Durchführung der Beratung muss gewährleistet sein. Des Weiteren verpflichtet sich der Berater eine hohe Qualität zu praktizieren und dies gegenüber der Bewilligungsbehörde mit einem Nachweis zu belegen. Der Berater sollte beim BAFA als solcher registriert sein. Eine Liste mit registrierten Beratern des BAFA ist leider nicht einsehbar.

            Wo finde ich einen geeigneten Berater?

            Beratung ist eine Dienstleistung, die zu den betrieblichen Wünschen und Anforderungen passen muss. Die Bezeichnungen Unternehmens-, Betriebs-, Wirtschaftsberater oder Consultant sind nicht gesetzlich geschützt. Daher hat dies in der Praxis dazu geführt, dass sich in Deutschland einige tausend Personen als Beraterinnen oder Berater bezeichnen.  Deshalb sind die Suche und sorgfältige Auswahl eines geeigneten Beraters besonders wichtig. So können Empfehlungen eine Hilfe sein; gegebenenfalls helfen, die zuständige Kammer sowie Berufs- und Branchenverbände weiter. Eine wirtschaftsrechtliche Rechtsanwaltskanzlei kann sowohl selbst beraten und ebenfalls bei der Suche nach einem Berater unterstützen.

            Was kostet die Beratung?

            Beratungshonorare werden in der Regel als Tageshonorare auf Basis von Beratertagen vereinbart. Vorsicht ist bei Honoraren auf Stundenbasis geboten. Die Honorare variieren erfahrungsgemäß je nach Qualifikation, Know-how oder Problemlösungskompetenz zwischen 600,00 Euro und 5.0000,00 Euro pro Tag. Entscheidend sind die Gesamtkosten einer Beratung. Diese sollten die Beratungstätigkeit im Unternehmen, die Berichterstellung und die Reisekosten sowie sonstige Auslagen (z. B. für das Ausfüllen von erforderlichen Formularen) enthalten. 

            Wie sieht die Beratungsleistung für die Unternehmen aus?

            Die Beratung von Jung- oder Bestandsunternehmen kann im Rahmen folgender Beratungsschwerpunkte gefördert werden.

            1. Allgemeine Beratung zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung.
            2. Spezielle Beratung – um strukturelle Ungleichheiten auszuräumen – können zusätzlich zu den Themen einer allgemeinen Beratung gefördert werden.
            3. Zusätzlich können Unternehmen – in Schwierigkeiten durch die Corona-Krise – zur Vertiefung der Maßnahmen einer Unternehmenssicherungsberatung eine weitere Folgeberatung zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung gefördert werden.
            4. Alle Unternehmen können bis zur Ausschöpfung der jeweils maximal förderfähigen Beratungskosten (Bemessungsgrundlage) pro Beratungsschwerpunkt mehrere Anträge auf Förderung stellen. Die jeweilige Fördermaßnahme muss als Einzelberatung durchgeführt werden. Die Beratungsleistung muss vom Berater in einem schriftlichen Beratungsbericht dokumentiert werden.

             Was ist das BAFA?

            Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit Sitz in Eschborn bei Frankfurt am Main wurde 1954 gegründet und ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Es übt auch Aufgaben für andere Bundesministerien aus.

            Zu den Aufgaben und Zuständigkeiten gehören:

            Ausfuhrkontrolle

            Im Bereich der Außenwirtschaft übt das BAFA Aufgaben der Exportkontrolle aus. Ausfuhrkontrollen dienen dazu, Sicherheitsinteressen der Bundesrepublik Deutschland und der Völkergemeinschaft zu schützen. So bedürfen bestimmte Güter bei der Ausfuhr in bestimmte Länder einer Genehmigung. Auf dem Gebiet des Außenhandels erteilt das BAFA Genehmigungen für die Einfuhr von Waren der gewerblichen Wirtschaft in das Gebiet der EU (z. B. Holz, Textilien und Stahl).

            Energie

            Im Bereich Energie fördert das BAFA energieeffiziente Techniken stromintensiver Unternehmen. Das BAFA fördert neben Elektroautos auch Plug-in-Hybride.

            Wirtschafts- und Mittelstandsförderung

            Schwerpunkt der Wirtschaftsförderung ist die Abwicklung von Programmen für kleine und mittlere Unternehmen, wie die Förderung von überbetrieblichen Berufsbildungsstätten, die Förderung unternehmerischen Wissens. Ziel der Mittelstandsförderung ist es, bestehende Wettbewerbsnachteile bei kleinen und mittleren Unternehmen gegenüber Großkonzernen abzubauen.

            Wirtschaftsprüferaufsicht

            Neben der Fachaufsicht über die Wirtschaftsprüferkammer ist es insbesondere Aufgabe der Abschlussprüferaufsichtsstelle (APAS), bei Berufsangehörigen und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, die Abschlussprüfungen bei Unternehmen von öffentlichem Interesse vornehmen, stichprobenartig und ohne besonderen Anlass zu ermitteln.

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              Beitrag vom 07.05.2020