Warum wir glauben, dass ein Verkauf Ihrer Forderungen für Sie attraktiv sein könnte?

Ein Verkauf ermöglicht Ihnen, mit dem Thema P&R weitgehend abzuschließen und sich angenehmeren Themen zuzuwenden. Unser Angebot eröffnet Ihnen eine Alternative dazu, über mehrere Jahre zur Teilnahme an den Insolvenzverfahren der P&R Gesellschaften gezwungen zu sein. Als Kaufpreis für Ihre Forderungen zahlen wir an Sie jetzt einen Geldbetrag, den Sie bei Teilnahme am Insolvenzverfahren allenfalls über einen Zeitraum von vielen Jahren erhalten würden. Außerdem nehmen wir Ihnen das Anfechtungsrisiko im Zusammenhang mit den Forderungen ab, das heißt das Risiko, dass der Insolvenzverwalter Zahlungen von Ihnen zurückfordert, die Sie vor der Insolvenz erhalten haben. Wir tragen überdies alle in dem Zusammenhang mit dem Forderungsverkauf anfallenden angemessenen Auslagen, insbesondere eventuell anfallende Notargebühren, und stellen Sie von Vergütungsforderungen für Ihren Anwalt, frei, die mit dem Verkauf im Zusammenhang stehen. GÖDDECKE RECHTSANWALT hat uns zugesichert, dass sie keine den Umfang unserer Freistellung übersteigende Vergütung verlangen werden.

Der Insolvenzverwalter hat angezeigt, dass eine Zwischenverteilung im Jahr 2020 möglich sein könnte. Dabei würde unserer Erwartung nach ein geringer Prozentsatz auf Ihre Forderung ausgeschüttet. Es ist zu erwarten, dass der Insolvenzverwalter aus Vorsichtsgründen einen beträchtlichen Teil der eingenommenen Gelder einbehalten wird. Er würde sonst riskieren, dass die Kosten des Insolvenzverfahrens und die Rechnungen für Dienstleister und Berater nicht gezahlt werden können. Die Kosten des Insolvenzverfahrens umfassen die Gerichtskosten, die Vergütung und Auslagen des vorläufigen Insolvenzverwalters, sowie die Vergütung und Auslagen des Insolvenzverwalters und der Mitglieder des Gläubigerausschusses (§ 54 InsO).

Jede weitere Ausschüttung an Sie erfolgt unter Umständen erst einige Jahre später. Wir rechnen mit einer Dauer der Insolvenzverfahren von etwa zehn Jahren. Beispiele für große Insolvenzverfahren mit einer Dauer von deutlich mehr als zehn Jahren sind Babcock Borsig, Philipp Holzmann, KirchMedia, Flowtex und WalterBau. Häufig sind Anfechtungsklagen und steuerliche Fragestellungen der Grund für eine lange Dauer des Insolvenzverfahrens.

Neben der langen Dauer des Verfahrens gibt es weitere Risiken, die zu einer geringen Insolvenzquote führen können und die wir Ihnen abnehmen (siehe dazu auch das Anschreiben).