Mitunternehmerschaft – was ist das?

Die Mitunternehmerschaft ist ein Zusammenschluss mehrerer natürlicher oder juristischer Personen zu einer Personengesellschaft. Mit ihr soll ein gemeinsamer gewerblicher Zweck verfolgt werden (z. B. Abgrenzung zur reinen Vermögensverwaltung) mit dem Ziel Gewinne zu erwirtschaften. Dieser Begriff findet sich nur im Steuerrecht (§ 15 EStG). Wichtig ist, dass die daran beteiligte Person eine so genannte mitunternehmerische Initiative hat (= Mitentscheidungsrecht) und auch am unternehmerischen Risiko beteiligt ist.

Die damit typischerweise verbundenen Gesellschafsformen sind: Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR, BGB-Gesellschaft, ARGE), offene Handelsgesellschaft (oHG), Kommanditgesellschaft (KG), Partnerschaftsgesellschaft (PartG) und atypisch stille Gesellschaft oder wirtschaftlich vergleichbare Gemeinschaften.