Was ist Erbmasse?

Die Gesamtheit der Dinge und Rechte nennt man Erbmasse oder Nachlass. Dazu können Gegenstände gehören, wie z. B. Hausrat, Autos und Schmuck, zu den Rechten gehören beispielsweise Firmenanteile oder Sparguthaben. Zu der Erbmasse gehören auch die Schulden, die der Erblasser hinterlässt.

Nicht zum vererbungsfähigen Vermögen gehören höchstpersönliche Rechtsverhältnisse, wie z. B. Ehe, Arbeitsverhältnis.

Was ist der größte Fehler, wenn man ein Testament erstellt?

Ein Fehler, den man findet ist, dass in einem Testament die Bestimmung eines Erben fehlt. Zwar wird in der letztwilligen Verfügung eine Art Verteilplan des Vermögens durch den Erblasser vorgenommen, jedoch vergessen zu bestimmen, wer überhaupt Erbe werden soll. Das kann böse Folgen haben: jahrelange Streitigkeiten, die oft vor Gerichten ausgetragen werden.

Wer rechtzeitig – also im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte – ein Testament errichtet, sorgt für klare Verhältnisse. Flankiert wird so eine Regelung mit Bestimmungen zum persönlichen Pflegefall.

Wer darf erben?

Erbe wird derjenige, der einen Erbteil erhält. Es gibt zwei Wege, um etwas zu erben: Der entscheidende Punkt ist, ob ein Testament vorhanden ist oder – falls kein Testament errichtet worden ist – wie sich die gesetzliche Erbfolge gestaltet.

Erbberechtig ist grundsätzlich jeder Mensch oder eine so genannte juristische Person. Eine Besonderheit kennt das Erbrecht, denn Erbe kann auch die Person sein, die noch nicht geboren, aber bereits gezeugt worden ist.