Anlegeranwalt Marc Gericke, verweist auf die Gläubigerversammlung

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Finanzen.net vom 17.10.19 zur PIM Gold Pleite.

Nach der Insolvenz des mutmaßlich betrügerischen Goldhändlers PIM hoffen die Anleger nun, dass ihr Goldbesitz nicht verloren ist. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt hingegen hat den Verdacht, dass ein großer Teil des Goldes überhaupt nicht existiert und dass PIM ein Schneeballsystem betrieben hat.

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Anfang September wurden deshalb PIM-Geschäftsräume durchsucht und Geschäftsführer Mesut P. wegen Betrugsverdachts in Untersuchungshaft genommen. Daraufhin hatte PIM Insolvenz angemeldet. Inzwischen konnte der vorläufige Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Renald Metoja, eine halbe Tonne sichergestellte Gold- und andere Edelmetall-Bestände erfassen, darunter Goldbarren, Münzen und Schmuck.

Laut Staatsanwaltschaft wird es noch einige Zeit dauern, bis feststeht, wie viel Gold fehlt. Nach bisherigem Stand dürften die Goldfunde jedoch bei weitem nicht ausreichen, um alle Anleger zu befriedigen.

Von dem mutmaßlichen Betrug sind schätzungsweise mindestens 10.000 Anleger betroffen, mehrheitlich Kleininvestoren. Anwalt Marc Gericke von der Kanzlei GÖDDECKE RECHTSANWÄLTE mutmaßt, dass erst nach der Gläubigerversammlung die Anleger erfahren werden, wie das verbliebene Vermögen unter den Gläubigern aufgeteilt wird.

Glück könnten Anleger in dem eher unwahrscheinlichen Fall haben, wenn sie das Eigentum an bestimmten Barren nachweisen können und diese dann auch noch gefunden werden.

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