Magazin finanzen.net berichtet, wie GÖDDECKE RECHTSANWÄLTE die Situation für die P&R-Anleger einschätzt

Notfalltelefon für Unternehmer und Veranstalter in der Coronavirus Krise

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Auch nach den Mitte Oktober 2018 durchgeführten P&R-Gläubigerversammlungen bleibt den geschädigten Anlegern nichts anderes übrig, als sich in Geduld zu üben. Der Insolvenzverwalter riet den Anlegern, ihre Füße stillzuhalten und keineswegs zu versuchen, Eigentumsrechte an den Containern geltend zu machen.
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Der Insolvenzverwalter setzt stattdessen auf ein mehrstufiges koordiniertes Verwertungskonzept, das die Vermietung und den Verkauf der Container beinhaltet. Zusammen mit den Gläubigerausschüssen will er den optimalen Mix aus Weitervermietung und Verkauf von Containern hinbekommen.

Mit Hilfe dieses Verwertungskonzepts soll möglichst viel Geld in die Insolvenzmasse fließen, aus der wiederum die Ansprüche der Anleger befriedigt werden sollen, schätzt Rechtsanwalt Marc Gericke von der Kanzlei Göddecke die Situation ein. Allerdings dürften die Ansprüche zum Großteil unerfüllt bleiben, so Gericke. Er geht lediglich von zehn bis 25 Prozent Rückfluss an die Anleger aus. Mit anderen Worten: Bis zu 90 Prozent der angelegten Gelder sind voraussichtlich „futsch“. Den Anlegern bleibt also nur noch die Hoffnung, dass die an diverse Leasinggesellschaften vermieteten Container in den nächsten Jahren noch für regelmäßige Mieteinnahmen sorgen werden. Das könnten bis Ende 2021 im Idealfall 560 Millionen Euro sein, so der Insolvenzverwalter auf der ersten Gläubigerversammlung. Eine erste Abschlagszahlung an die Anleger sei „im besten Fall“ im Jahr 2020 möglich. Wie hoch diese ausfallen könnte, sagte er nicht.

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