Anwältin Ruhrig erkämpft Anerkenntnisurteil gegen Gothaer Versicherung

Durch die anhaltende Niedrigzinsphase ist der Abschluss einer Lebensversicherung als Altersvorsorge schon lange nicht mehr lukrativ. Nur wie kann der unzufriedene Versicherungsnehmer aus einem solchen Vertrag herauskommen?
kapital markt intern göddecke rechtsanwälte

kapital-markt intern (kmi), 12.11.2019

Durch die anhaltende Niedrigzinsphase ist der Abschluss einer Lebensversicherung als Altersvorsorge schon lange nicht mehr lukrativ. Nur wie kann der unzufriedene Versicherungsnehmer aus einem solchen Vertrag herauskommen? Unter bestimmten Voraussetzungen kann ein Lebensversicherungsvertrag über einen Widerspruch zur Rückabwicklung kommen, wenn der Vertrag vor dem Jahr 2007 abgeschlossen wurde. Der Versicherungsnehmer erhält dann den sachverständig ermittelten Rückabwicklungsbetrag, bestehend aus seinen eingezahlten Versicherungsprämien abzüglich Risikokosten und den gezogenen Nutzungen aus Sparbeiträgen und Verwaltungskosten, ausgezahlt.

Anwältin Erika Ruhrig von der Kanzlei GÖDDECKE RECHTSANWÄLTE in Siegburg konnte jetzt erfolgreich die Auflösung von Lebensversicherungsverträgen erstreiten. Diese Verträge konnten rückabgewickelt werden, weil die von der Versicherung verwendete Widerspruchsbelehrung fehlerhaft war. Die Einhaltung einer Widerspruchsfrist war in diesen Fällen unerheblich, da der Lauf dieser Frist – unabhängig von der Zahlung der ersten Versicherungsprämie – erst beginnt, wenn der Versicherungsnehmer ordnungsgemäß über sein Widerspruchsrecht belehrt wurde.

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