Shareholder of Wirecard AG? What you should know about your rights

If you are a shareholder of Wirecard AG, you are not without rights. The German Insolvency code basically rules that shareholders will get compensation only at last. Shareholder´s claims are therefore subordinated to claims of “normal” creditors. But this must not be true in the case of Wirecard.

Can I list tortious claims?

In the case of fraud, intentionally false publications or even falsification of balance sheets, shareholders can list claims for damages, which are coequal to other claims. Therefore, it is important to present and prove these circumstances precisely. 

For a final prove you will probably still have to wait. New information go public almost every day. They will help to enforce your claim for damages. The internal documents available to us already emerge a picture, in which such tortious liabilities are likely to exist.

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Which losses could be covered?

There are two ways to determine the extent of indemnification.  

First of all, this determination depends on the point in time of the purchase and the published and verifiable false capital market information at that time.

Depending on the case, the damage can be determined either by assuming that without the false information the shares were not purchased at all. The alternative way would be to evaluate the impact of the false information on the purchase price. It depends on the individual case, which of the calculation method is preferable.

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Can I list my claim on my own or do I need a lawyer?

Under German Law there is no legal requirement to engage a lawyer. Therefore, you can list your claim by yourself.

However, it might be advisable to make use of the help of a lawyer. Errors and formal mistakes in the listing process could lead to the point, that your claim is regarded as being incorrectly registered or it becomes statute-barred.

Are there further options to get compensation?

Besides the listing of your claim in the insolvency proceedings, there might be also other parties, which could be obliged to reimburse you.

You might think about personal liabilities of some of the board members. Even more interesting are news, which put the spotlight on the accountants of Wirecard.

It is also heavily discussed among lawyers, if the Federal Financial Supervisory Authority (BaFin) could be liable for damages in the case of Wirecard.

Reliable information, which could enable someone to a reliable statement concerning these players, are actually not out on the table. Not matter what is written in the internet….

However, it is not to expected that you could possibly get full compensation by Mr. Jaffé as the insolvency administrator of Wirecard. Therefore, you should pursue the further developments concerning these parties.

What should I do as a shareholder of Wirecard?

Please, stay informed. At the moment shareholders get a lot of well-intentioned advices, some of which are justified, others less so.

We will keep the developments in view and continue to investigate.

We´ll be happy to discuss your case. Contact us directly or register for further information with your email address.

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Fragen und Antworten (FAQ)

Forderungen aus Anleihen der Wirecard AG sind reguläre Insolvenzforderungen. Die Besonderheit besteht aber darin, dass diese Forderungen meist nicht selbst angemeldet werden können.

Die Anmeldung kann der Anleger aber nicht selbst vornehmen, sondern diese erfolgt über einen sogenannten gemeinsamen Vertreter. Das ist diejenige Person, die die Rechte der Anleihegläubiger im Insolvenzverfahren gebündelt geltend macht. Dieser wird im Rahmen einer sogenannten Anleihegläubigerversammlung bestimmt. Das ist eine Gläubigerversammlung, die nur für die Anleihegläubiger abgehalten wird und vom Insolvenzgericht einzuberufen ist. Hier wird bestimmt, wer die Rechte der Anleihegläubiger insgesamt geltend macht. Regelmäßig findet diese Versammlung der Anleihegläubiger vor der Versammlung aller Gläubiger des insolventen Unternehmens statt.

Anknüpfungspunkt für die Anmeldung der Forderung ist ein Schadensersatzanspruch. Er wird daraus abgeleitet, dass man geltend macht, bei Zeichnung der Anleihe nicht über alle relevanten Aspekte des Unternehmens informiert worden zu sein bzw. dass möglicherwiese strafrechtlich relevante Handlungen im Zusammenhang mit der Herausgabe der Anleihe geltend gemacht werden können.

Wie bereits oben angemerkt, betrifft dies aber nur die Gläubiger der direkten Wirecard-Anleihe. Zwar sind die Wircard Protect Anleihen (BRC) inzwischen auch weitestgehend wertlos bzw. wurden teilweise gekündigt. Die Rechte sind aber nicht im Insolvenzverfahren der Wirecard AG geltend zu machen.

Da es sich bei Anleihen um eine Art Darlehen handelt, kann – mal abgesehen vom vielleicht noch vorhandenen „Kursrestwert“ – der Schaden in der Weise geltend gemacht werden, dass der Anleger so gestellt wird, als hätte er die Anleihe nicht gezeichnet. Zu ersetzen ist also der gesamte, durch die Insolvenz entstandene Schaden.

Grundsätzlich können Sie den Schaden auch selbst im Insolvenzverfahren geltend machen, denn dort besteht kein Anwaltszwang. Bei den Anleihen besteht aber die Besonderheit, dass die Forderungen ohnehin nur vom gemeinsamen Vertreter geltend gemacht werden können. Es empfiehlt sich in jedem Fall, die Rechte auf der Anleihegläubigerversammlung geltend zu machen. Hier ist entsprechendes know-how erforderlich, damit Ihre Rechte bestmöglich an dieser Stelle durchgesetzt werden können.

Es bestehen weitere Möglichkeiten neben der Geltendmachung der Ansprüche im Insolvenzverfahren. Hierbei kommen neben

    • Vorständen und gegebenenfalls
    • Aufsichtsräten insbesondere auch die
    • Wirtschaftsprüfer in Betracht.

Wir werden der Haftung der weiteren Gegner jeweils eigene Artikel widmen. Tatsache ist, dass Sie in jedem Falle auch alternative Anspruchsgegner berücksichtigen müssen. Es ist nämlich gerade nicht zu erwarten, dass eine volle Befriedigung über die Insolvenz selbst zu erwarten ist. Im Gegenteil: das ist nahezu ausgeschlossen.

Sollten die Anleihen über eine Bank gezeichnet worden sein, so ist der Erwerbsvorgang zu untersuchen. Möglicherweise ergeben sich Ansprüche aus einer fehlerhaften Beratung gegen die Bank. Das hat natürlich den Vorteil, dass Banken bei solchen Verstößen gegen Beratungspflichten finanziell in der Lage sind, Ihnen solche Schäden vollständig auszugleichen.

Diese Frage wird derzeit intensiv unter Juristen diskutiert. Hintergrund der Diskussion ist, dass es eine gesetzliche Regelung gibt, nach der der Staat bzw. die BaFin grundsätzlich gar nichts haftet.

Davon gibt es aber eine Ausnahme, die jetzt darzustellen etwas weit führen würde. Die Gerichte müssen diese Ausnahme als gegeben ansehen, um zu einer Haftung zu gelangen. Genau deshalb werden diese Fragen wohl gerichtlich geklärt werden müssen. Aber auch hier läuft Ihnen der Gegner nicht weg.

Auch hier werden weitere Untersuchungen der Staatsanwaltschaft München und auch unsere eigenen Untersuchungen sicher noch die eine oder andere Überraschung zu Tage fördern.

Da die Aktienanleihen nur mittelbar von der Insolvenz betroffen sind, ist die Vorgehensweise etwas anders. Hier ist zunächst zu prüfen, welche Auswirkungen die Entwicklungen der Wirecard AG auf die Anleihe haben, also ob diese z.B. zu Recht von der Bank gekündigt werden kann.

Daneben ist zu hinterfragen, ob die Bank im Rahmen der Beratung zu einer solchen Anleihe auch all diejenigen Aspekte angesprochen hat, die sie hätte ansprechen müssen. Bei Barrier Revers Convertibles handelt es sich um sehr komplexe Produkte, die nach der Rechtsprechung der Obergerichte dem Anleger in seiner Funktionsweise erläutert werden müssen. War dies nicht der Fall, liegt möglicherweise ein Haftungsfall der Bank und damit ein Schadensersatzanspruch vor.

Zunächst sollten Sie sich erst einmal informieren. Im Moment gibt es eine Menge gut gemeinte Ratschläge, von denen manche ihre Berechtigung haben, andere hingegen weniger.

Wir haben unsere Anspruchsgegner bereits fest im Blick. Wir werden aber weiter recherchieren, um so die Klagen zu einem Zeitpunkt auf den Weg zu bringen, in denen die Chancen größer sind.

Wir erläutern  Ihnen gern Ihre individuellen Möglichkeiten. Sie können uns direkt ansprechen oder sich für weitere Informationen allein mit Ihrer eMail-Adresse kostenlos registrieren. So bleiben Sie immer auf dem Laufenden, egal, was in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren noch passieren wird.

Der Vorteil für Sie: Sie erhalten nicht nur Informationen, sondern auch bei Bedarf eine Begleitung, die die juristischen Punkte immer strikt im Fokus hat. Auf dieses Plus gegenüber allgemeinen Nachrichtenquellen sollten Sie nicht verzichten.

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