Wealthmaster Noble – Kunden bekommen Geld zurück

Wealthmaster Noble Kunden bekommen Geld zurück Göddecke Rechtsanwälte

Clerical Medical muss Schadensersatz leisten. Der Grund dafür ist, dass ein Handelsvertreter über die Risiken des kreditfinanzierten Lebensversicherungsproduktes nicht aufgeklärt hatte. Dieses Produkt „Wealthmaster Noble“ bescherte vielen Anlegern herbe Verluste. Es gibt inzwischen viele Gerichte, die Clerical Medical dazu verurteilen, Schäden zu ersetzen.

So hat ein Anleger Schadensersatz erhalten, weil er nicht richtig über die Gefahren informiert worden ist. Grundlage des Anspruchs war eine kreditfinanzierte Lebensversicherung bei Clerical Medical. Der Versicherungsagent erklärte, dass der Anleger mit dem Geld, das er in dieses Finanzprodukt investieren würde, praktisch keinen Verlust erleiden könne.

Angeblich würde das größte Risiko darin bestehen, dass außer Spesen nichts gewesen sei; es könnte also schlimmstenfalls ein Null-Summen-Spiel vorliegen. In Wirklichkeit handelt es sich um ein äußerst risikobehaftetes Zinsdifferenzgeschäft, da allein der Zinssatz des Kreditvertrages damals 6,5 % betrug.

Clerical Medical muss sich den Kundenangriffen wegen Wealthmaster Noble geschlagen geben

Clerical Medical wollte sich die Aussagen des Vermittlers nicht zurechnen lassen. Das solle einmal daran liegen, dass der Versicherungsagent selbständig gewesen sei und außerdem habe der Vermittler Angaben gemacht, die von den Mustertexten abwichen.

Beiden Argumenten erteilten die Dresdner Richter eine Abfuhr. Denn schließlich sei der Vermittler mit Wissen und Wollen der Clerical Medical tätig gewesen. Deshalb habe er auch die Pflichten von Clerical Medical zu erfüllen. Auch wenn der Vermittlungsagent gegen Weisungen oder Vorgaben verstoßen habe, ändert das daran nichts.

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