Wirecard – Online Seminar des BDVB für geschädigte Investoren bringt Klarheit

Ein Verlust bei Wirecard muss nicht zwangsläufig endgültig sein. Welche der vielen Möglichkeiten können Aktionäre effektiv nutzen? Bislang wenig im Fokus: Steuerliche Optionen, Vermögensarrest und Adhäsionsverfahren. Hauptredner Hartmut Göddecke informiert am 22. Oktober über Möglichkeiten, Geld zurück zu erhalten; und das außerhalb der ausgetretenen Pfade von „Haftung der Wirtschaftsprüfer“, „BaFin-Verantwortlichkeit“ und „Sammelverfahren“.
Wirecard

Der Verlust bei Wirecard stellt eine entscheidende Frage: Wie kommen Aktionäre und Anleihegläubiger an ihr verlorenes Geld. In dem kostenfreien Seminar am 22. Oktober, 18.00 Uhr gibt es Antworten. | E-Mail: info@rechtinfo.de - Telefon: 02241 1733 0

    • Online Seminar des bdvb e.V. (22. Oktober 2020, 18.00 Uhr)
    • Welcher Weg zum Schadensersatz führt

Wirecard – Information ist die Grundlage von Entscheidungen

Es klingt wie eine Binsenweisheit: nur wer richtig informiert ist, kann auf sicherem Grund Entscheidungen treffen. Neben dem allgemeinen hohen ökonomischen Schaden sind sowohl institutionelle als auch private Anleger betroffen. Ihnen allen wird von verschiedenen Seiten Hilfe offeriert. Diese Vielfalt und Unterschiedlichkeit machen die Entscheidung für die richtige Vorgehensweise nicht einfach.

Der Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebswirte e. V. (bdvb) hat deshalb eine zweiteilige Seminarveranstaltung zum Thema Wirecard auf der Agenda. Sie beleuchten den Finanzskandal aus verschiedenen Blickwinkeln.

    • 10.2020, 18.00 Uhr, Prof. Dr. Michael Wolff, Georg-August-Universität (Göttingen), Hartmut Jaensch, Karoline Metz, Gunnar Ummen behandeln das Geschehen um das einstige Vorzeige-DAX-Unternehmen Wirecard unter dem Aspekt

„Der Fall Wirecard: Regelungs- oder Führungsversagen?“

Anmeldungen unter https://www.bdvb.de/eventkalender/bdvblounge-digital-2020-10-13/

    • 10.2020, 18.00 Uhr, Prof. Alexander Zureck (FOM Hochschulzentrum Düsseldorf), Hartmut Göddecke erklären Anlegern, was sie unternehmen können, damit sie ihre rechtlichen und steuerlichen Chancen einschätzen und nutzen können mit dem Titel

„Der Fall Wirecard: Rechtliche und steuerliche Hintergründe zu Kapitalanlageskandalen“

Anmeldungen unter https://www.bdvb.de/eventkalender/bdvblounge-digital-2020-10-22/

Der Besuch der Veranstaltungen ist kostenfrei und einzeln buchbar.

Wirecard – Milliardengrab mit Insolvenz

Wenn fast 2 Mrd. Euro fehlen, ist das kein Kavaliersdelikt, sondern eines der größten Kapitalanlageskandale auf dem deutschen Börsenparkett in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Diese Fakten sind durch die Presse gegangen – aber welche Strategie hilft jetzt, um Geld zurück zu erhalten.

Wirecard – Welche Chancen haben Anleger

Wer sein Geld bei Wirecard verloren hat, möchte nicht noch weiteres chancenlos hinterherwerfen, sondern seinen Verlust ausgleichen, zumindest aber minimieren. Ohne den Seminaren zu sehr vorgreifen zu wollen, geben wir an dieser Stelle erste Einblicke, was in den beiden Veranstaltungen zur Sprache kommen wird.

Wirtschaftsprüfer E&Y stellen sich auf Prozesswelle ein

Wer sich damit auseinandersetzt, die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young (E&Y) zur Rechenschaft zu ziehen, wird sich auf einen langen Gerichtsweg gefasst machen müssen, auch wenn sich die Chancen aus unser derzeitigen Ansicht als gegeben darstellen. Wie die Rolle von E&Y in dem vermeintlichen Bilanzfälschungsdrama zu werten sein wird, dürfte erst nach Jahren feststehen, nachdem der Bundesgerichtshof (BGH) sein Urteil gefällt haben wird.

Dabei wundert es niemanden, wenn nach Medienberichten zu Folge bereits Strafanzeigen gegen E&Y auf den Weg gebracht worden sein sollen. Auch sollen Anleihegläubiger, Aktionäre, Banken und Insolvenzverwalter Jaffé versuchen, namhafte Beträge von E&Y zurück zu erlangen.

Denn nach brancheninternen Berichten hat der Wirtschaftsprüfer E&Y bereits Anwälte gebucht, um sich gegen den Vorwurf nicht gründlicher Prüfungstätigkeiten haftungsrechtlich zur Wehr zu setzen. So werden die Kanzleien „Wirsing Hass Zoller“, „Knierim & Kollegen“ und „Allen&Overy“ als mögliche Rechtsverteidiger genannt, wenn die vermeintliche Prozessserie ins Rollen kommen soll. Deshalb ist auch für Aktionäre und Anleihegläubiger die richtige Anwaltswahl entscheidend für den Erfolg. Zusammen mit der richtigen Klagestrategie lässt sich das Risiko und der finanzielle Aufwand in kalkulierbarem Rahmen halten.

Steuern – wie man das Finanzamt am Verlust beteiligen kann

Seit Beginn dieses Jahres sind die steuerlichen Voraussetzungen geändert worden, um realisierte Verluste aus Aktiengeschäften beim Finanzamt „anzumelden“. Hierüber wird es unter anderem in dem Seminartermin am 22. Oktober gehen. Hier ist auch der zeitliche Horizont entscheidend – also in 2020 zu handeln.

Vermögensarrest – ein wenig bekannter Weg

Die Staatsanwaltschaft München hat Vermögenswerte festgefroren. Wer als Anleger diesen Weg ins Auge fasst, geht kaum Risiken ein, wenn er seinen Antrag ordnungsgemäß begründet. Welche Klippen es zu umschiffen gibt, ist Thema am 22. Oktober.

Braun, Marsalek und weitere Mitglieder des Vorstandes

Die Liste der Straftaten, die im Raum stehen, wenn man an die Mitglieder des Vorstandes denkt, liest sich wie ein „Who is who“ der Kapitalmarktstraftaten und hört unseres Erachtens nicht mit dem Insiderhandel  auf.

Wirecard – Sind Sammelklagen der Königsweg?

Die Sammelklage, so wie sie uns aus den USA bekannt ist, gibt es in Deutschland nicht. Optionen sind z. B. die „objektive Klagehäufung“ und die Musterfeststellungsklage. Die Hintergründe dazu werden am 22. Oktober zur Sprache kommen.

Wirecard – Welche Position haben Anleger in der Insolvenz

Die Insolvenz des ehemaligen DAX-Unternehmens ist ein Fall, für den es keine „Blaupause“ gibt. Nicht nur das Volumen ist beispielslos hoch, sondern auch die Anforderungen an die Aktionäre, ihre Forderungen zur Insolvenztabelle anzumelden. Wer hier zu wenig oder falsch seine Forderung begründet, geht am Ende leer aus.

bdvb – Das Netzwerk für Ökonomen

Der Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebswirte e. V. vertritt seit mehr als 100 Jahren (gegründet 1901) die Interessen von Wirtschaftswissenschaftlern im gesamten Bundesgebiet. Mit etwa 8.000 Mitgliedern gehört der zu der größten Vereinigung dieser Art in Deutschland. Praktiker und Studierende finden in ihm ein fachliches Zuhause mit einem themenübergreifenden Spektrum an Erfahrungen u.a. in den regionalen Gruppierungen.

Wie der bdvb den Hauptreferenten Hartmut Göddecke beschreibt

Rechtsanwalt Hartmut Göddecke gilt mit über 30 Jahren Berufserfahrung als Kenner, wenn es um unseriöse Kapitalanlagen geht und er sorgt dafür, dass enttäuschte Anleger wieder zu ihrem Geld kommen.

Neben seinen Vorträgen – u. a. bei Ermittlern von Bundes- und Landeskriminalamt und vor Fachpublikum als auch Laien – ist er gefragter Partner von Journalisten der Wirtschaftspresse (Capital, Handelsblatt, Wirtschaftswoche, ManagerMagazin etc.).

Kaum ein großer Kapitalanlageskandal in den letzten 3 Jahrzehnten, in dem er nicht geschädigte Geldgeber vertreten hat (Immobilienfonds, Prokon, P & R, Wirecard usw.) – sei es im Gerichtssaal, in Gläubigerausschüssen oder als gemeinsamer Vertreter im Wertpapiersektor.

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Beitrag vom 05.10.2020

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